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2022-02-20 06:18:57, Jamal Tuschick

Marcel Beyer im Max-Liebermann-Haus, März 2019 © Jamal Tuschick

Das Gedicht entstand auf einer menschheitsgeschichtlichen Kreuzung zwischen Musik und Tanz als kultischer Gegenstand. Das erklärte Thomas Wohlfahrt, Chef im Berliner Haus für Poesie, in seinem Grußwort zum UNESCO-Welttag der Poesie im Max-Liebermann-Haus am Pariser Platz vor drei Jahren. Vor den Fenstern zog der Abend mit Pauken und Trompeten auf und tauchte das Brandenburger Tor so fern der Ostsee in das baltische Licht.

Wohlfahrt exponierte die Diskrepanz zwischen schwachen Lyrikbandverkäufen und einem überwältigenden Publikumsinteresse an Lyriklesungen. Der Impresario stellte fest: „Die Lyrik braucht den medialen Doppelauftritt. Die Stimme ist das Instrument der Poesie.“ © Jamal Tuschick

Pressemitteilung des Hauses für Poesie

Sprachenvielfalt weltweit: Am 21. März ist Welttag der Poesie

Zum 23. Mal feiern wir am 21. März den UNESCO-Welttag der Poesie. Fünf Dichter-Innen aus Syrien, dem Iran und Schweden, der Schweiz, Ungarn und Deutschland kommen in einer Lesung zusammen und feiern die Vielfalt der Sprachen.

Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Seit dem Jahr 2000 organisiert das Haus für Poesie gemeinsam mit seinen PartnerInnen die zentrale Veranstaltung in Deutschland.

In diesem Jahr sind auf der Bühne zu erleben: Der syrisch-palästinensische Dichter Ramy Al-Asheq, der in Berlin lebt. Athena Farrokhzad, geboren in Teheran, lebt in Stockholm. Sie verschmilzt in ihrer Dichtung lyrische, politische und konzeptuelle Verfahren. Endre Kukorelly hält den poetischen Spagat zwischen Ungarn und Deutschland. Charlotte Warsens Texte klingen „wie guter Jazz“, schrieb Nico Bleutge in der Süddeutschen Zeitung. Michael Stauffer, Künstler aus der Schweiz, ist bekannt für seine Spoken-Word-Performances. Marie Kaiser, Jounalistin bei radioeins, stellt die AutorInnen vor und moderiert den Abend.
Welttag der Poesie
MO 21.3. 19.30 Uhr

Maschinenhaus in der Kulturbrauerei
Knaackstraße 97, 10435 Berlin
Eintritt 6/4 € | Ticktes unter: haus-fuer-poesie.org

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission

Eine Gemeinschaftsveranstaltung des Hauses für Poesie und der Deutschen UNESCO-Kommission, der Akademie Schloss Solitude, dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD, der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf sowie dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia.
Das Haus für Poesie, vormals literaturWERKstatt berlin, fördert und unterstützt seit seiner Gründung 1991 alle Bereiche der Literatur und speziell Dichtung, sowohl als geschriebenes Wort als auch in Verbindung mit anderen Künsten und Medien. Seit 2000 fokussiert es seine Arbeit ausschließlich auf Poesie. Es ist der Ort, an dem zeitgenössische Poesie in ihrer Formenvielfalt auf die Bühne gebracht und diskutiert wird. Das Haus für Poesie hat Formate und Strukturen aufgebaut, die für die Kunst der Dichtung einzigartig in Deutschland und zum Teil einmalig in der Welt sind.
Im Pressebereich finden Sie alle Pressemitteilungen sowie Pressebilder.

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Das Haus für Poesie im Web
haus-fuer-poesie.org
kanalfuerpoesie.org
poesiefestival.org
Haus für Poesie
Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin
Für Rückfragen und Informationen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: 030 48 52 45 0
E-Mail: presse@haus-fuer-poesie.org